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Berlin – Ein Kurztrip in die Bundeshauptstadt

Brandenburger Tor in Berlin (2014)

Foto: Manuel Murgas

Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaften. In der Stadt leben Firmengründer, Künstler und Einwanderer aus aller Welt. Berlins Architektur, Festivals, Nachtleben und vielfältige Lebensbedingungen sind weltweit bekannt. Für mich ist die Bundeshauptstadt immer wieder eine Reise wert. In diesem Fall war es ein Kurztrip, der mit vielen interessanten Programmpunkten gespickt war.

Reichstag in Berlin (2014)

Foto: Manuel Murgas

Unser erster Programmpunkt war die Blue Man Group, die in Berlin im BlueMax Theater am Marlene-Dietrich-Platz auftritt. Bislang kannte ich die Blue Man Group nur aus diversen Fernsehauftritten. Besonders ist mir der Auftritt im November 2010 bei der ZDF-Sendung „Wetten, dass..?“ in Erinnerung geblieben. Umso gespannter war ich auf die Live-Show der „Blaumänner“. Es war ein großer Spaß, den blauen Männern bei ihrem 90-minütigen Auftritt zuzuschauen. Ohne Pause haben sie die Bühne in ein wahres Schlachtfeld verwandelt. Farbe spritzte über die Bühne, Marshmallows flogen durch den Zuschauerraum und Freiwillige wurden von den Meistern des Chaos höchstpersönlich ausgesucht.

Auch das Aquarium des Berliner Zoos sollte man bei einem Besuch der Bundeshauptstadt keinesfalls vergessen. Die verschiedenen Geschöpfe aus den Tiefen der Meere faszinieren immer wieder aufs Neue. Auch die angeschlossene Etage mit den Reptilien ist einen Besuch wert. Für uns war es eine willkommene Gelegenheit, kurz mal Abstand von dem Großstadtleben zu nehmen und uns ganz nebenbei etwas aufzuwärmen.

Berliner Dom (2014)

Foto: Manuel Murgas

Auch ein Spaziergang zur Museums-Insel gehört, gerade bei strahlendem Sonnenschein, zu jeder Stadtbesichtigung in Berlin dazu. Hier lagen für mich als Fotograf Begeisterung und Enttäuschung ganz nah beisammen. Bereits bei unserer Anreise wirkte die Bundeshauptstadt wie eine große Baustelle. Undurchsichtige Verkehrsumleitungen, abgesperrte Fußwege und Straßen machten unseren Kurztrip zu einem wahren Spießrutenlauf. Ohne nun großartig politisch zu werden, erinnerte das gesehene Stadtbild ein bisschen an den Flughafen BER. Von einem großartigen Baufortschritt war kaum etwas zu sehen, dafür war es kaum möglich, ein Foto von einer Sehenswürdigkeit zu machen, ohne im Hintergrund zumindest einen Teil eines Baukrans zu haben.

Die Hackeschen Höfe in Berlin (2014)

Foto: Manuel Murgas

Ein weiteres Highlight, dass wir uns für den letzten Tag aufgehoben hatten, waren die Hackeschen Höfe. Auf den knapp 9.200 m² findet man alles und nichts. Man fühlt sich förmlich dazu eingeladen, durch die Hinterhöfe zu schlendern und das Angebot der dort ansässigen Künstler und Boutiquen zu bestaunen. Ein wirklich schönes Souvenir habe ich mir aus dem Kruck Atelier Cacao Berlin mitgenommen: Feinste Schokoladen in Form von schmackhaften Pralinen.

Straße des 17. Juni in Berlin (2014)

Foto: Manuel Murgas

Mit Sicherheit wird dies nicht mein letzter Besuch der Hauptstadt gewesen sein. Für meinen nächsten Besuch würde ich mir jedoch wünschen, dass sich die Anzahl der Baustellen bis dahin stark reduziert hat. Sie schmeicheln dem Stadtbild in keinster Weise und nehmen der geschichtsträchtigen Stadt viel Flair und Charme.