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Da ist es, mein neues „Immer-drauf“-Objektiv

Canon EF 24-70mm L IS USM

Foto: Manuel Murgas

Die Würfel sind gefallen, könnte man sagen. Viele Wochen lang habe ich Testberichte und Produktvergleiche studiert, Kataloge gewälzt und Kundenmeinungen gelesen. Im Prinzip gingen mit dem Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM und dem Canon EF 24-70mm f/4.0L IS USM zwei ganz unterschiedliche Gegner ins Rennen. Nicht nur preislich, sondern auch in puncto Lichtempfindlichkeit. Dem Gegenüber steht ein Bildstabilisator der neuesten Generation, der nicht nur beim Fotografieren korrigierend eingreift, sondern auch beim Filmen sein Übriges tut.

Die Entscheidung für das Canon EF 24-70mm f/4.0L IS USM habe ich nach den ersten Testbildern definitiv nicht bereut. Das Objektiv liegt sehr gut in der Hand, ist wertig verarbeitet und war in Kombination mit der Cashback-Aktion von Canon ein guter Fang. Insgeheim habe ich ja schon vor einiger Zeit mit diesem Objektiv geliebäugelt, wollte jedoch zunächst in den Nachfolger der Canon EOS 7D investieren, bevor ich mein Equipment mit neuen Objektiven aufstocke. Wie das Leben manchmal so spielt lies mir der plötzliche, völlig unerwartete Defekt meines Canon 17-85mm Kit-Objektivs keine andere Wahl.

Besonders erfreulich ist an dem neuen Objektiv, dass ich nun meine Filter an einer Vielzahl von Objektiven einsetzen kann. Dieser Vorteil senkt nicht nur das Gewicht der Kameratasche, da man nicht für jeden Objektivdurchmesser extra Filter mitschleppen muss, sondern wirkt sich auch positiv auf das Budget aus. Gerade Pol-Filter und hochwertige Grau-Filter gehen ordentlich ins Geld. Ein weiterer großer Vorteil ist der Spritzwasserschutz der Objektive aus der L-Serie. Zwar ist mein aktuelles Kameragehäuse nur bedingt gegen Spritzwasser geschützt, ich gehe jedoch davon aus, dass der Nachfolger der Canon EOS 7D diesen elementaren Ausstattungspunkt seines Vorgängers erben wird.

Viele mögen sich vielleicht fragen, wie sich eine 24-70er Brennweite an einem APS-C-Sensor macht. Für mich lässt sich die Frage sehr leicht beantworten: Sie macht sich sehr gut. Zuvor war ich viele Jahre mit einer Brennweite von 17-85 Millimeter unterwegs. Genau genommen habe ich den Bereich ab 70 Millimeter aufwärts nie gebraucht. Dafür habe ich mein 70-200er Teleobjektiv. Der untere Brennweitenbereich fehlt mir durch mein 10-20er Weitwinkelobjektiv auch nicht wirklich. Genau genommen fehlen mir zwar nun 4 Millimeter an Brennweite, um das komplette Spektrum von 10 bis 200 Millimeter abzudecken, damit kann ich aber sehr gut leben.

In den kommenden Wochen werde ich bei diversen Terminen die Gelegenheit haben, das neue Objektiv auf Herz und Nieren zu testen. Ich freue mich schon darauf, in Kürze die ersten Ergebnisse auf meiner Homepage präsentieren zu können.