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Mein erstes Teleobjektiv

Canon EF 75-300mm III USM

Foto: Manuel Murgas

Als ich mich dazu entschlossen habe, mir eine digitale Spiegelreflexkamera zuzulegen, war mir klar, dass erhebliche Kosten auf mich zukommen würden. Qualität hat oftmals im Leben eben doch ihren Preis. Ein Fakt, den man besonders beim Kauf von Equipment für die Fotografie schnell zu spüren bekommt. Nebst meinem Kit-Objektiv habe ich mich für ein Teleobjektiv entschieden, welches im preislichen Vergleich eher in den unteren Ligen angesiedelt ist. Mit dem Canon EF 75-300mm III USM (ohne Bildstabilisator) hat Canon ein Objektiv auf den Markt gebracht, welches sich für Einsteiger und Leute eignet, die nur in seltenen Fällen eine große Brennweite benötigen. Ein großer Vorteil dieses Objektivs ist es, dass es äußerst kompakt und handlich ist. Der große Nachteil ist, dass es weder sonderlich lichtstark ist, noch über einen Bildstabilisator verfügt. Gerade im Hinblick auf den fehlenden Bildstabilisator habe ich wirklich am falschen Ende gespart. Die Kombination aus geringer Lichtstärke und fehlendem Bildstabilisator führt oft zu unscharfen bis hin zu komplett verwackelten Aufnahmen. Das ist wirklich ärgerlich und veranlasst einen früher oder später dazu, über eine Alternative nachzudenken. Heute würde ich den Aufpreis für die Ausführung mit Bildstabilisator definitiv investieren. Um ein großes Teleobjektiv kommt mit zunehmenden Anforderungen an das Equipment später sowieso nicht.

Osterturnier Frankfurt 2007

Foto: Manuel Murgas

Obwohl ich mir wenig später ein leistungs- (Abbildungsleistung) und lichtstärkeres Objektiv zugelegt habe, ist dieses Objektiv dennoch immer wieder mit in der Kameratasche. Wenn die Größe der Fototasche und das Gewicht keine Rolle spielen, greife ich lieber auf mein großes Teleobjektiv zurück. Auf Städtereisen, wo ein Teleobjektiv kaum Verwendung findet, tut es für den schnellen Schnappschuss auch dieses deutlich kompaktere und vor allem leichtere Teleobjektiv. Zudem schaut das Objektiv an der Kamera bei weitem nicht so mächtig aus, wie mein großes Teleobjektiv. Ein großer Vorteil, wenn man in Ländern und Gegenden unterwegs ist, wo Touristen gerne mal um ihre Kamerausrüstung gebracht werden.