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Canon 17-85mm Kit-Objektiv mit Bildstabilisator

Canon EF-S 17-85mm IS USM

Foto: Manuel Murgas

Als ich mir vor einigen Jahren meine erste digitale Spiegelreflexkamera von Canon zugelegt habe, stand ich direkt zu Beginn vor der Entscheidung, für welches Kit-Objektiv ich mich entscheiden sollte. Zum einen das 18-55mm Objektiv (mit Bildstabilisator), zum anderen das 17-85mm Objektiv (mit Bildstabilisator). Ich habe mich, nicht zuletzt durch die Beratung im Fotofachgeschäft für die zweite, teurere Variante entschieden. Eine Entscheidung, die ich zu keinem Zeitpunkt jemals bereut habe. Das Objektiv hat einen wunderbaren Brennweitenbereich (auf Kleinbild gerechnet: ~ 27-136mm) und eine gute Lichtstärke. Die Einsatzmöglichkeiten sind bei diesem Brennweitenbereich nahezu grenzenlos. Mit einer Naheinstellgrenze von 35mm ist es sogar möglich, relativ nah an sein Motiv heranzugehen. Der eingebaute Ultraschallmotor arbeitet sehr leise und präzise. Wer sich für dieses Objektiv entscheidet, sollte definitiv nicht auf die passend dazu erhältliche Gegenlichtblende (Canon EW-73 B) verzichten. Diese ist für knapp 30 Euro erhältlich und sorgt für eine spürbare Verbesserung der Ergebnisse. Für mich ein absolutes „immer drauf“-Objektiv, welches insbesondere auf Reisen ein treuer Begleiter ist.

Sonnenschirm aus Palmenwedeln in der Dominikanischen Republik

Foto: Manuel Murgas

Im Nachhinein würde ich mich eventuell auch zu dem wesentlich teureren Canon 15-85mm (mit Bildstabilisator) hinreißen lassen. Der jetzige Wechsel wäre für mich mit hohen Nebenkosten verbunden, da ich für das 17-85mm Objektiv mit 67mm Filtergewinde zahlreiche Filter gekauft habe. Das 15-85mm Objektiv hat jedoch ein 72mm Filtergewinde. Die zwei Millimeter mehr Weitwinkel, die keinesfalls zu unterschätzen sind, wären für mich nicht der primäre Kaufgrund. Obgleich ich sie natürlich gerne mitnehmen würde. Primär wäre eine höhere Abbildungsleistung sowie eine etwas höhere Lichtstärke ausschlaggebend.