Eishockey

Löwen Frankfurt - Saison 2010/11

Foto: Joachim Storch Pressefotografie

Eishockey ist nicht nur der schnellste sondern mit Sicherheit auch der eleganteste Mannschaftssport der Welt.

Leider wird der Sport Eishockey durch die Medien immer mit einem negativen Image behaftet, so ist es beim Eishockey genau wie beim Fußball ein Ausnahmezustand wenn es eine kleine Rangelei gibt. Das im Fernsehen aus einer Meinungsverschiedenheit gleich ein Hauptteil des Spiels gebastelt wird, ist für Kenner nicht nur nervig sondern für den Sport auch schädlich. Der Sport selbst ist natürlich sehr körperbetont, viele Leute sind immer der Meinung, dass es einem Eishockeyspieler gar nicht weh tun würde, wenn er voll in die Bande gecheckt wird. Dies ist jedoch genau so ein Vorurteil wie zu sagen beim Eishockey geht es nur darum, jemandem auf die Nase zu hauen. Immer wieder erlebt man beim Eishockey Dinge, wo man selbst am Verstand der Spieler zweifelt, anders als bei anderen Sportarten lassen sich die Spieler direkt auf der Bank verarzten und spielen meist mit geklammerten Platzwunden o.ä. weiter. Dies zeugt nicht nur von Kampfgeist sondern auch von einer Einstellung, die man in anderen Sportarten vermisst. Wer Eishockey nur wegen dem Geld spielt, fällt beim Spiel sofort negativ auf und wird nicht sehr erfolgreich diesen Sport bestreiten.

Aber auch das “Beben” in den Stadien ist das, was Fans jedes Wochenende in die Eishalle treibt. Eishockey ist sicherlich in Deutschland das beste Beispiel, dass es nicht auf die Menge der Zuschauer sondern auf die Stimmung die jeder einzelne macht ankommt. Eishockeystadien verwandeln sich gerade in Derbies zu regelrechten Hexenkesseln. Hierzu ist auch wieder zu sagen, dass es beim Eishockey keine Hooligans gibt. Beim Eishockey wird der Gegner mit Sprechkören mit Worten “zerrissen”, dass ist das, was die Atmosphäre im Stadion ausmacht, Fäuste fliegen jedoch nie!